Das Verfahren
2. Anleitung zum klinischen Einsatz der Urinmarkerlösung
Im Folgenden sind einige Hinweise zum Markerprojekt aufgeführt. Der Vorteil der Urinmarkierung ist es, dass auch ohne Sichtkontrolle des Patienten beim Urinieren eine Probenvertauschung analytisch nachgewiesen werden kann.
Zurzeit gibt es 6 verschiedene Marker, die in verschließbaren Röhrchen verschickt werden. Die Markerlösungen sind ungekühlt mehrere Monate/Jahre haltbar. Die Marker werden bei Kühlung fest, werden aber einfach durch Erwärmen wieder flüssig.
Der Einsatz des Markers als Übersicht

1.) Zunächst füllen Sie bitte den Kopf der Laborkarte aus, z.B. Name, Geburtsdatum und Geschlecht.
2.) Auf dem Laboranforderungsschein wird angekreuzt, welche Drogen bestimmt werden sollen.
3.) Auf den Makerfläschchen befinden sich Aufkleber mit einem 10-stelligem Zahlencode. Diesen Aufkleber ziehen Sie bitte ab und kleben ihn auf die Laborkarte oder den Ü-Schein. Den Inhalt eines Markerröhrchens geben Sie dann in einen Becher ca. 100 -200 ml mit z.B. echter Coca Cola, gesüßtem Kaffee oder Tee (3 – 4 Teelöffel Zucker pro Tasse), rühren kurz um und verabreichen es dem Patienten. Eventuell zu verabreichendes Methadon kann mit der Markerlösung gemischt werden.


4.) Frühestens nach 30 Minuten kann der Urin ohne Sichtkontrolle gewonnen werden. Während der Wartezeit muss der Patient nicht überwacht werden. Eine längere Wartezeit, auch mehrere Stunden, ist möglich. Es sollte aber der erste Urin nach der Markereinnahme sein.
Geben Sie dem Patienten zum Urinieren einen neuen Becher, auf keinen Fall den Becher der Markerverabreichung.
5.) Bitte benutzen Sie dann einen der Aufkleber der Laborkarte und kleben diesen auf die Urinmonovette. Der Urin wird dann in die beigelegten Urinmonovetten gefüllt.


6.) Von uns erhalten Sie dann einen Befund per Fax, Post bzw. DFÜ oder per E-Mail mit dem Ergebnis der Markeruntersuchung.







