Sport
1. Der Marker im Einsatz gegen Doping
Betrug ist so alt wie der Leistungssport.
Schon die alten Griechen fanden es nötig, bei der Olympiade einen umfangreichen Regelkatalog aufzustellen um einen fairen Wettkampf zu garantieren. Dieser wurde dann auch prompt benötigt: Im Jahr 388 vor Christus bestach der Boxkämpfer Eupolos aus Thessalien beim Pankration (Faustkampf) drei seiner Gegner, um sich den Ölzweig auf unerlaubte Art und Weise zu sichern. Dazu hat ihn wohl die Tatsache verleitet, dass Olympia-Sieger schon in der Antike für das Leben ausgesorgt hatten.
Das Wettrennen um den sauberen Sport.
Ist der saubere Sport überhaupt möglich? Im Profitum wird es kaum einen Bereich geben, in dem die Athleten nicht versucht sind, ihre Leistung mit illegalen Mitteln zu steigern. Dabei nehmen sie das Risiko in Kauf, ihrem Körper bleibende Schäden zuzufügen, denn die Substanzen greifen schwer in den Metabolismus ein und sind meist nicht auf ihre Langzeitwirkung geprüft. Selbst im Amateursport scheint Doping keine Unbekannte mehr – die Leistungsgesellschaft tötet die Fairness. Dopende und Kontrolleure liefern sich einen ständigen Wettlauf um Missbrauch und Entdeckung. Getrickst wird mit hohem wissenschaftlichen Aufwand oder – sehr wirkungsvoll – einfach mit einem Austausch der Probe.
2006 – Die Dopingtester machen ein großen Sprung nach vorne.
Nach zehnjähriger Forschung entwickelt die Firma RUMA Marker, mit denen sich eine Urinprobe 100%ig dem Probanden zuordnen lassen. Über 40.000 Analysen belegen das. Manipulationen der Probe sind nicht mehr möglich, sogar Verdünnungen sind sofort auffällig. Das Verfahren ist patentgeschützt.
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Sport-Broschüre







