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Über Ruma

‘Ruprechts Marker’: Von der Idee zum Unternehmen

Ende der 90er Jahre entwickelt Ruprecht Keller „Ruprechts Marker“, ein weltweit konkurrenzlose Verfahrenspatent für Urinkontrollen. Im Dezember 2004 werden durchschnittlich zehn Tests pro Tag durchgeführt, unter den Kunden sind zwei Krankenhäuser mit Spezialdiagnostik und zwei niedergelassene Ärzte.

Am 3. Mai 2006 beginnt der Aufbau einer neuen Firmenstruktur, gleichzeitig wird das Produkt zum Label: Aus „Ruprechts Marker“ wird „RUMA“, das Verfahren bekommt eine eigene Verpackung, Werbematerial und einen eigenen Internetauftritt, gemeinsam gestaltet mit dem neuen Partner, der Werbeagentur „Permanent“: RUMA ist „geMARKErt“ und tritt an die Öffentlichkeit. Presse- und Medienbeiträge werden wirksam platziert, bereits im Mai 2006 findet eine erste Veranstaltung mit insgesamt 26 niedergelassenen Ärzten sowie Betreuern von Methadonpatienten statt.

Hinter den Kulissen wird ein Businessplan in Zusammenarbeit mit ETL aus Essen erstellt, der sich detaillierte und umfassende Ziele setzt.
Folgende Zielgruppen werden definiert:

  1. Justizvollzugsanstalten (JVAs)
  2. Bewährungshilfen
  3. Medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPUs)
  4. Substitutionsambulanzen
  5. Niedergelassene Ärzte
  6. Fachkliniken
  7. Betreutes Wohnen (bei Drogenentzug)
  8. Arbeitsmedizin
  9. Sport

Alle Firmenbereiche werden aufgearbeitet und RUMA beginnt mit gezielter und flächendeckender Kundenwerbung. Im Herbst 2006 ist klar: RUMA expandiert selbst Vertriebswege um sich seinen Markt „von unten“ zu erobern; zuverlässige Untersuchungsergebnisse stehen für den Erfolg des RUMA Verfahrens: Es bringt 40% mehr positive – und somit sicherere – Resultate als herkömmliche Testverfahren, womit auch die Sichtkontrolle gemeint ist. Parallel wird der Kontakt zu den Entscheidern aller neun Zielgruppen aufgebaut.

Gleichzeitig wird die Firmenstruktur erweitert, sowohl personell, als auch im Bereich des Informationsmanagements: Die Adressdatei wird von 50 auf über 7000 Datensätze erweitert. Neben den üblichen Kontaktdaten werden in der zentralen Datenbank Gesprächsnotizen, Bestellvorgänge und ähnliches mehr abgelegt. Dahingehend wird auch die Logistik professionalisiert: Der Warenbestand, die Bestellungen, Lieferaus- und Eingänge werden schriftlich dokumentiert. Der Rückgriff auf alle Kundeninfos ist somit jederzeit einfach und effizient möglich. Ein deutschlandweiter Fahrdienst sorgt für einen täglichen Probentransport.

Unterstützt wird RUMA hierbei seit März 2007 durch Outsourcing in den Bereichen Logisitk, Controlling und Abrechnung sowie drei Freelancern im außerordentlich erfolgreich und exklusiv für RUMA arbeitenden Callcenter.

Der Zuwachs in nur zwei Jahren ist auch in Zahlen deutlich zu erkennen:

  • Im November 2006 findet eine Veranstaltung mit 80 Besuchern a l l e r Zielbranchen aus Gesamtdeutschland statt (zum Vergleich Mai 2006: 26 Besucher aus zwei Branchen);
  • Die durchschnittliche Testzahl ist von zehn (im Mai 2006 ) auf 80 (Frühjahr 2007) pro Tag angestiegen;
  • Aktuell hat RUMA 160 feste Kunden, des Weiteren werden bereits 1000 der über 7000 möglichen Kundenadressen bearbeitet;
  • Probephasen überzeugen potenzielle Kunden und führen in 90% der Fälle zur Umstellung auf das RUMA-Verfahren;

Besonders beachtlich sind diese Ergebnisse vor allem deshalb, weil RUMA diese Resultate aus eigener Kraft und ohne die Unterstützung externer Investoren erreicht hat. Das Produkt ist in der deutschen Laborszene mittlerweile weitestgehend bekannt, das Verfahren kann nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland und international angewendet und bezogen werden. In gerade mal zwei Jahren konnte die RUMA GmbH sich als Anbieter etablieren.

Der Aufbau der eigenen Vertriebsstruktur bewährt sich insgesamt, sodass mittlerweile auch schon Erfolg versprechende Kontakte nach Österreich, England, in die Schweiz und in die Beneluxstaaten zu verzeichnen sind.

Eine große Stärke des Unternehmens ist das schnelle Lernen aus Erfahrungen: Statistiken werden kontinuierlich erstellt, ergänzt und ausgewertet, die daraus resultierenden Erkenntnisse zeitnah und direkt umgesetzt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aktuell in jeder Hinsicht von einem hohen Grad an Professionalisierung, stetiger Expansion und beständigem Kundenzuwachs gesprochen werden kann.

Monika Wetzke
Geschäftsführerin

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