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Die Marker

Die von uns eingesetzen Ruma-Marker sind Polyethylenglykole - auch Macrogole genannt - die aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften den Körper nur durchlaufen und dann unverĂ€ndert ĂŒber die Blase wieder ausgeschieden werden. Wir nutzen dieses völlige Fehlen von Wirkung, um den Urin des Probanden ohne Risiko oder mögliche Wechselwirkungen mit anderen Substanzen zu markieren und so die IdentitĂ€t des Urinspenders nachzuweisen.

Derzeit verwenden wir 6 verschiedene Markersubstanzen, die sich in der Analyse sehr deutlich voneinander unterscheiden. Da weder Proband noch Arzt wissen, welcher der Marker gerade verabreicht wurde, wird auch eine eventuelle Vertauschung bereits markierter Urine sicher aufgedeckt.

Im Normalfall benötigt der Marker 30 Minuten, um auf natĂŒrlichem Wege in der Blase anzukommen. In seltenen FĂ€llen, 1:250.000, ist bei verzögerter Harnausscheidung eine etwas lĂ€ngere Wartezeit erforderlich..
Hinweis:
Da diese Unterscheidung bei einigen unserer Anwender zu Verunsicherung gefĂŒhrt hat, wann die lĂ€ngere Wartezeit angezeigt ist, haben wir die Wartezeit zwischen Marker-Einnahme und Probennahme auf 40 Minuten fĂŒr alle Patienten festgelegt. Wir hoffen, dass diese minimale Anpassung das Marker-System noch anwenderfreundlicher macht.

Folglich betrÀgt die Mindestzeit, die bis zur Abgabe der Urinprobe verstreichen muss, 40 Minuten. LÀngere Wartezeiten, auch von mehreren Stunden, sind selbstverstÀndlich möglich. Das Labor benötigt lediglich den ersten Urin nach der Markergabe.

Weitere Informationen zu den wissenschaftlichen HintergrĂŒnden finden Sie hier.