Das Ruma Marker-System bietet größte Sicherheit gegenüber Manipulationsversuchen bei der Urinkontrolle
Manipulationsversuche bei der Urinkontrolle sind ein bekanntes Problem. Auf unterschiedlichste Weise wird versucht, ein falsch-negatives Ergebnis zu erzielen. Das patentierte Ruma Marker-System nimmt sich genau dieser Problematik an und stellt sicher, dass die zu untersuchende Urinprobe von der richtigen Person stammt und in der richtigen Qualität vorliegt.
Dabei ist die Anwendung in der Praxis denkbar einfach und leicht in die gewohnten Arbeitsabläufe zu integrieren. Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in der qualitätsgesicherten Präanalytik und der punktgenauen Laboranalyse nach neuestem Stand von Wissenschaft und Technik.
Sie benötigen rechtsverwertbare Ergebnisse für strafrechtliche Fragestellungen?
Nutzen Sie unsere Fortbildungsangebote und lassen Sie sich als Probennehmer zertifizieren, um auch für diese sensiblen Bereiche alle Anforderungen zu erfüllen.
Der Gewinn für alle Beteiligten liegt auf der Hand:
- wissenschaftliche Zuverlässigkeit statt Rätselraten bei der Sichtkontrolle
- Sicherheit durch aussagekräftige, umfassende Ergebnisse
- verifizierte Integrität der Probe statt Ausschluss von Vertauschung allein
- keine Belastung des Arzt-Patienten-Verhältnises durch entwürdigende Sichtkontrolle
- reduzierter Zeitaufwand und gestraffte Praxisabläufe
- kein zusätzlicher Personalaufwand durch gleichgeschlechtliche Begleitung zur Toilette
Kein anderes Verfahren bietet diese Vorteile.
Das Ruma Marker-System detektiert Störsubstanzen
Der Einfluss von Störsubstanzen auf die Analyse von Urinproben wurde intensiv wissenschaftlich untersucht. Hierbei wurden sowohl Störsubstanzen betrachtet, die ein falsch-negatives Ergebnis erzielen sollen, als auch solche, die die Analyse selbst behindern sollen.
Auszug aus der Publikation:
"Fazit: Diese Studie zeigt, dass nur einige wenige Störsubstanzen einen signifikanten Einfluss auf das GCMS-Ergebnis haben, und diese werden alle durch die ausgewählten Manipulationstests detektiert."
Weitere Informationen finden Sie in der Studie:
Adulteration of Urine Samples, Discovery and Mitigation
Huppertz, B., Bartling, C., Baum, K.
Journal of Applied Life Sciences International,
16(4):1-8, 2018
Manipulationsformen
Vertauschung - interne/externe Verdünnung - chemische Manipulation
Vertauschung
Manipulationsweise
Die wohl bekannteste Form der Manipulation bei der Urinkontrolle ist die Vertauschung. Der Proband versucht in diesem Fall, eine mitgebrachte "cleane" Urinprobe statt der eigenen abzugeben. Hierbei kommen am Körper versteckte Beutel mit einem kleinen Schlauch zum Genitalbereich ebenso zum Einsatz wie kommerzielle Systeme mit integriertem Kunstpenis. Auch die Applikation von Fremdurin in die eigene Blase ist eine aus der Praxis bekannte Methode.
Durch herkömmliche Sichtkontrolle lässt sich eine solche Vertauschung häufig aufdecken, jedoch bei weitem nicht immer. Vergleichsstudien belegen, dass auch bei sorgfältiger Sichtkontrolle das Untermogeln von Fremdurin gelingt. Beispielsweise hat sich Prof. Backmund, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, 2007 mit dieser Thematik befasst und ist zu eindeutigen Ergebnissen gelangt. Auch die zusätzliche Kontrolle der Probentemperatur hat sich als wenig hilfreich erwiesen, da der mitgebrachte Urin am oder im Körper oder durch kleine, technische Hilfsmittel auf die richtige Temperatur gebracht wird.
(siehe hierzu: G. Skopp, L. Pötsch, J. Becker, J. Röhrich, R. Mattern: Zur präanalytischen Phase chemisch-toxikologiser Untersuchungen, Rechtsmedizin (1998) 8:163 - 167; Springer-Verlag)
Unsere Lösung
Durch die Einnahme eines der verschiedenen Ruma Marker ist sichergestellt, dass die eingereichte Urinprobe auch tatsächlich von der richtigen Person stammt. Das Labor untersucht, ob der verabreichte Marker in ausreichender Konzentration in der Probe enthalten ist. Durch weitere Analysen wird bestimmt, ob der Marker tatsächlich den Körper der Testperson durchlaufen hat oder eventuell in fremden Urin gespuckt wurde.
Interne/externe Verdünnung
Manipulationsweise
Häufig wird versucht, durch vermehrtes Trinken vor der Urinabgabe oder die Zugabe von Flüssigkeiten zur Urinprobe den Urin soweit zu verdünnen, dass eventuell enthaltene Drogen unter die Nachweisgrenze fallen.
Diese Manipulationsmethode ist in der Wissenschaft gut dokumentiert und insbesondere beim Einsatz von Schnelltests erfolgversprechend.
Unsere Lösung
Durch die Messung der Kreatininkonzentration wird der Urin auf Verdünnung geprüft. Unabhängig davon, ob die Probe intern durch Trinken oder extern durch Zugabe von Flüssigkeit zur Probe manipuliert wurde, hat sich diese Herangehensweise als ausgesprochen zuverlässig erwiesen.
Aber auch hier leistet der Marker wertvolle, zusätzliche Dienste: wird drogenhaltiger Urin mit sauberem Urin verdünnt, kann die Kreatininmessung alleine dies nicht aufdecken, da die Kreatininkonzentration innerhalb des normalen Bereichs bleibt. Jedoch wird durch den Vergleich von Marker- und Kreatininkonzentration auch diese Form der Verdünnung sicher erkannt.
Chemische Manipulation
Manipulationsweise
Ein weiterer Weg, um einem positiven Ergebnis bei der Urinkontrolle zu entgehen, ist die Manipulation mit Chemikalien. Zusätzlich zu den in jedem Haushalt vorhandenen Substanzen wie z. B. Seife, Essig, Zitronensaft oder Bleichmittel gibt es auf dem Markt eine breite Palette verschiedenster Produkte, die eine "saubere" Probe versprechen.
Im Gegensatz zur Verdünnung wird durch die Zugabe von Chemikalien versucht, die Urinprobe für die Analyse unbrauchbar zu machen oder gleich die Drogenmoleküle zu zerstören.
Unsere Lösung
Das Ruma-Marker-System nutzt spezielle, zielgerichtete Analyseverfahren, um das gesamte Spektrum der chemischen Manipulation zu erfassen. Dabei haben wir bei der Entwicklung unseres Verfahrens auch insbesondere jene kommerziellen Produkte berücksichtigt, die bei herkömmlichen Laboranalysen Drogen im Urin erfolgreich "verschwinden" lassen.

