Pra­xis­an­wen­dung

Der Mar­ker in der Pra­xis

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem stellt die Iden­ti­tät und die Qua­li­tät der un­ter­such­ten Urin­pro­be si­cher. Zwei As­pek­te, die für vie­le An­wen­dungs­be­rei­che von gro­ßem In­ter­es­se sind.

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem wird bei­spiel­wei­se ein­ge­setzt in:

  • Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten (JVAs)
  • Be­wäh­rungs­hil­fen
  • Sub­sti­tu­ti­ons­am­bu­lan­zen
  • Nie­der­ge­las­se­nen Pra­xen
  • Fach­kli­ni­ken
  • Be­treu­tem Woh­nen
  • Ar­beits­me­di­zin
  • Sport

und nun auch in

  • MPU und Ab­sti­nenz­kon­trol­le

Re­fe­ren­zen und Emp­feh­lun­gen

Nut­zen Sie die be­währ­ten Vor­zü­ge des Ru­ma Mar­ker-Sys­tems auch für Ih­re Pra­xis oder Ein­rich­tung!

 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu un­se­ren spe­zi­el­len Fort­bil­dungs­an­ge­bo­ten für den Be­reich MPU/Ab­sti­nenz­kon­trol­le fin­den Sie hier.

Vor­trag aus der me­di­zi­ni­schen Pra­xis

Dr. med. K. Simojoki
Ärztliche Direktor Foundation A-Clinic-Finnland

Ein­satz im All­tag in psych­ia­tri­schen Kran­ken­häu­sern

Patricia Kluh arbeitet als stellvertretende Pfledienstleiterin in einem psychiatrischen Krankenhaus und berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Ruma Marker-System.

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem in Sub­sti­tu­ti­on und The­ra­pie

In al­len Be­rei­chen der Sucht­the­ra­pie ist das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem der idea­le Be­glei­ter. Ganz oh­ne die Zwän­ge und Un­zu­läng­lich­kei­ten her­kömm­li­cher Sicht­kon­trol­le er­hal­ten die Ärz­te zu­ver­läs­si­ge Ant­wor­ten auf ein brei­tes Spek­trum wich­ti­ger Fra­gen:

 

  • Wie steht es mit dem tat­säch­li­chen Dro­gen­ge­brauch mei­ner Pa­ti­en­ten?
  • Hal­ten sie sich an ih­re The­ra­pie?
  • Gibt es Beige­brauch?
  • Wird der Dro­gen­kon­sum mehr oder we­ni­ger?

 

Ohne Sorge um vertauschte oder verfälschte Urinproben wird der Therapieverlauf zuverlässiger und sogar messbarer. Dabei bietet das Ruma Marker-System besondere Vorteile für die verschiedenen Bereiche der Suchttherapie.

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem in MPU/Ab­sti­nenz­kon­trol­le

Mit der Änderung der Fahrerlaubnis–Verordnung vom 1.5.2014 wurden vom Gesetzgeber rechtliche Voraussetzungen geschaffen, die bezüglich der Abnahme von Urinproben im Rahmen von medizinisch–psychologischen Untersuchungen (MPU) und Abstinenzkontrollen die Anwendung alternativer Verfahren statt der herkömmlichen Sichtkontrolle gestatten.

 

Analytisch gesicherte Ergebnisse statt schlichter Sichtkontrolle

Die vielfältigen Formen der Manipulation bei der Urinkontrolle sind lange bekannt. Gerade der Einsatz von Fremdurin - sei es mittels äußerer Hilfsmittel wie dem Whizzinator oder gar mittels Applikation in die eigene Blase - ist problematisch und oft ausgesprochen raffiniert. Die herkömmliche Sichtkontrolle stößt hier rasch an ihre Grenzen*.

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem in Straf­voll­zug und Be­wäh­rungs­hil­fe

Die Kontrolle auf Drogenmissbrauch im Strafvollzug ist gesetzlich geregelt. So heißt es beispielsweise im Strafvollzugsgesetz Nordrhein-Westfalen (StVollzG NRW):

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem im Sport

Do­ping ist so alt wie der Leis­tungs­sport selbst.

Vor dem Hin­ter­grund die­ser un­an­ge­neh­men Wahr­heit müs­sen Sport­ler über­all auf der Welt streng ge­re­gel­te Kon­trol­len über sich er­ge­hen las­sen.

 

  • erhöhter Stress für die kontrollierten Athleten durch die erniedrigende Sichtkontrolle einerseits
  • die bekannten Unzulänglichkeiten der Sichtkontrolle und die damit einhergehende Gefahr erfolgreicher Manipulation andererseits

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem in an­de­ren Be­rei­chen

Na­tür­lich ist das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem auch in al­len wei­te­ren Be­rei­chen sinn­voll, in de­nen Urinkon­trol­len statt­fin­den und si­che­re Er­geb­nis­se auch oh­ne in­va­si­ve Sicht­kon­trol­le ge­wünscht wer­den.

 

So fin­det der Ru­ma Mar­ker z.B. in Schu­len und In­ter­na­ten An­wen­dung, oder auch bei Urinkon­trol­len am Ar­beits­platz.

Der Vor­teil liegt auf der Hand: mög­li­che Ma­ni­pu­la­tio­nen wer­den aus­ge­schlos­sen, oh­ne das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen den be­tei­lig­ten Per­so­nen zu be­las­ten.

Nut­zen Sie un­se­re Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung, um die Pro­ban­den über die Hin­ter­grün­de des Ver­fah­rens zu in­for­mie­ren und das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem si­cher in Ih­re or­ga­ni­sa­to­ri­schen Pro­zes­se ein­zu­bet­ten.

 

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem
si­cher - zu­ver­läs­sig - gänz­lich oh­ne Ri­si­ken oder Ne­ben­wir­kun­gen.

Sicht­kon­trol­le ver­sus Ru­ma Mar­ker-Sys­tem

Ver­fah­rens­si­cher­heit und psy­cho­lo­gi­sche Be­las­tung bei der Ge­win­nung von
Urin­pro­ben zur Dro­gen­kon­trol­le: Ei­ne Pi­lot­stu­die von K. Baum, M. Schü­ler-Springorum and B. Hup­pertz

Zweck: Die Drogenkontrolle mittels Urinproben gehört zum Standardverfahren in einem weiten thematischen Umfeld. Um Probenmanipulation durch den Probanden zu verhindern, werden die Proben fast immer unter Sichtkontrolle genommen. Allerdings erfolgt die Sichtkontrolle auf unterschiedliche Weise in verschiedenen Ländern und Umfeldern, was zu Abweichungen hinsichtlich Präzision führt. Darüber hinaus führt die Sichtkontrolle zu ernster psychologischer Belastung bei den Probengebern und - wahrscheinlich aber noch nicht bewertet - bei den Mitarbeitern, die die Sichtkontrolle durchführen. Eine alternative Kontrollmethode ist das Polyethylenglykol (PEG)-Urin-Marker-System, welches die Sichtkontrolle während der Urinabgabe unnötig macht.

Ziele: In der vorliegenden Studie haben wir mittels Fragebögen die folgenden Punkte evaluiert: a) das konkrete Verfahren der unter Sichtkontrolle durchgeführten Urinprobennahme in einer forensischen Psychiatrie und b) die Einschätzungen der die Sichtkontrolle durchführenden Mitarbeiter hinsichtlich der Aspekte Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und psychologischem Stress bezüglich Sichtkontrolle und Markerkontrolle.

 

Studiendesign: Deskriptive Querschnittstudie.

Recht­li­che As­pek­te des Ru­ma Mar­ker Sys­tems

Die von uns ein­ge­setz­ten Po­ly­ethy­len­gly­ko­le fin­den in vie­len Be­rei­chen als Trä­ger­stoff An­wen­dung, da sie we­der vom Kör­per ver­stoff­wech­selt wer­den noch ir­gend­wie mit an­de­ren Sub­stan­zen in­ter­agie­ren. Sie sind

 

  • kein Me­di­ka­ment
  • kein Me­di­zin­pro­dukt
  • kein Dia­gnos­ti­kum

 

An­wen­dungs­be­rei­che sind z.B. Hus­ten­säf­te für Kin­der oder Sport­sal­ben.

Aus recht­li­cher Sicht be­deu­tet dies für Sie das Fol­gen­de:

 

  • Für ei­ne Sub­stanz, die nichts kann und nichts tut au­ßer "da sein", ist kei­ne Zu­las­sung er­for­der­lich. Ver­schie­de­ne na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Be­hör­den ha­ben uns dies schrift­lich be­stä­tigt. Dar­un­ter die EMA auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne und die FDA/CDER für die USA. Die ent­spre­chen­den Schrei­ben fin­den Sie im Down­load-Be­reich.
  • Ver­gleich­ba­res gilt für das häu­fig nach­ge­frag­te CE-Zei­chen.
  • Da un­se­re PEGs nichts tun und nichts kön­nen, fal­len Sie auch nicht un­ter Ge­set­ze, die bei der Kon­trol­le von Sucht­stof­fen den Ein­griff in Kör­per­funk­tio­nen ver­bie­ten oder sol­che Ein­grif­fe von der Zu­stim­mung der ge­tes­te­ten Per­so­nen ab­hän­gig ma­chen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen hier­zu fin­den Sie in der Ru­brik in Straf­voll­zug/Be­wäh­rungs­hil­fe.
  • Bei schwan­ge­ren Pa­ti­en­tin­nen liegt die Ent­schei­dung, ob der Ein­satz des Mar­kers an­ge­zeigt ist, beim be­han­deln­den Arzt.
  • Im Be­reich MPU/Ab­sti­nenz­kon­trol­le kann das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem statt der mit Ein­schrän­kun­gen be­haf­te­ten Sicht­kon­trol­le be­den­ken­los ein­ge­setzt wer­den. Das Ver­fah­ren ist ana­ly­tisch, fo­ren­sisch ak­kre­di­tiert, und die Ana­ly­se wird von nach DIN EN 17025 ak­kre­di­tier­ten La­bo­ren durch­ge­führt.

 

Wei­te­re Schrift­sät­ze zur recht­li­chen Ein­or­dung so­wie un­se­re Un­be­denk­lich­keits­er­klä­rung fin­den Sie eben­falls im Down­load-Be­reich.